Grobprojektierung Wlan- Binnenbecken

Idee

Die Idee hierzu ist ein Resultat aus a) der simplen Möglichkeit und b) eines gewissen Bedürftnisses. Einige Daten / Grafiken wurden von hier übernommen und unterliegen evtl. fremden Copyright: http://home.in.tum.de/~prilmeie/wlan/
Bei der Wahl der Antennen und des restlichen Equipments wird geachtet auf Diskretion (unauffällige Antennen), Kosteneffizienz (Strom, billige Bauteile) und Sicherheit (Blitzschutz, rechtlich).

Vorteile

Die Vorteile des Internets hier aufzuführen wäre jetzt lächerlich *g* . Die Vorteile reichen von der Verlegung des Arbeits / Lernplatzes im Sommer auf die Yacht bis hin zum allgemeinen Emailchecken zwischendurch. Aktuelle Wetterberichte können online am Schiff abgefragt werden wie auch Satellitenbilder etc. Ausserdem kann man die Steganlagen mittels Webcams überwachen (Schiff noch gut abgedeckt? Spannung der Belegleinen? Wie ist das Wetter? Einbrecherschutz durch ständige Überwachung)

Örtlichkeit

Von mehreren geeigneten Sendestandorten wurde hierfür ein Hochhaus ausgewählt in ca. 800m Entfernung. Es würde sich noch ein Altersheim in ca. 500m, das Strandbad in 700m oder der Kirchturm in ca. 800m Entfernung als Alternative anbieten.

Blick von der Steganlage zum Hochhaus (klick)

(c) www.vorarlberg.at/lva
Satellitenbild (klick)


Die Berechnung der Fresnelzonen zur Optimierung der Übertragungsqualität wird selbst durchgeführt.

(c) dieser Illustration: www.abcdata.de

Rechtliches, gesundheitliches

In Österreich ist das Errichten einer Richtfunkanlage im Wlanbereich (2.4 GHz) bis 20dBm EIRP, d.h. 100mW (MILLIwatt!)lizenzfrei erlaubt.
Dazu ein Beispiel: Eine typische GSM Basisstation ("Handymast") mit einer Leistung von 15W pro Kanal erreicht bei einem "Antennengewinn" von 18,17 dBi eine effektive Sendeleistung von 600W ERP (Effective radiated power) bzw. von 984W EIRP.
Mit anderen Worten: Diese Richtfunkanlage sollte selbst für eingefleischte Gesundheitsjünger, Wünschelrutengänger und dergleichen kein Problem darstellen, da jedes Handy mehr Strahlung produziert.

Beschaffungsliste d. Hardware (Gesamtkosten ca. 600 Euro)

Antennenanlage (2x):
  • 50 Meter Kabel, Typ Aircell 7. Preis 62,50 Euro.
  • Zwei Yagi 14dBi Richtfunkantennen, Preis: Knapp 100 Euro das Stück. An den Richtfunktantennen hängen noch 30cm RG-58 Kabel mit N-Buchse dran.
  • Zwei Pigtails, R-SMA-Stecker auf N-Buchse, mit 30cm RG-58 Kabel für unverschämte 20 Euro pro Stück.
  • 4 N-Stecker zum Löten für das Aircell 7 Kabel, pro Stück etwa 5 Euro.
  • 2 LYNICS 354-600 Blitzschutzglieder (N-Stecker auf N-Buchse) für das Kabel, Preis etwa 47,50 Euro pro Stück.
  • Endgeräte:
  • 2 SMC2802W Wireless LAN Client Adapter PCI oder ein entsprechender Router Router, Preis liegt bei 60 Euro das Stück.
  • Alter Computer, gratis

Blitzschutz (wird am Mast geerdet)

Pigtail: reiner Steckeradapter

Omni Rundstrahler, von 40-100 cm hoch

(Geplante) Sendeleistung der Anlage

Kommen wir zur Sendeleistung, die folgende tabellarische Rechnung zeigt auf, dass wir uns innerhalb der erlaubten Grenzwerte bewegen:

Bauteil Leistungsgewinn / -verlust
SMC2802W Wireless LAN Client Adapter oder Router 17dBm (Laut Datenblatt)
14dBi Yagi Richtfunkantenne 14dBi
Blitzschutz - 0,3 dB (Laut Datenblatt)
Pigtail - 0,3 dB (Nur das Kabel!)
30cm Antennenanschlußkabel RG-58 - 0,3 dB (Nur das Kabel!)
25m Aircell 7 Kabel (knapp 40dB Verlust auf 100m) - 10dB
Gesamt: 20,1 dBm

Yagi Richtantenne, ca 60cm lang

Bei der Rechnung sind noch keine Verluste durch Stecker eingerechnet, d.h. wir unterschreiten locker die 20dBm Grenze und sind damit bei Störungen auf der sicheren Seite. Diese Rechnung kann sich noch verändern, da als Endgeräte speziell auf der Hochhausseite kein Rechner sondern nur ein stromsparender Router verwendet wird.

Station "Hochhaus"

Hier wird Wert auf unscheinbare Antennen sowie praktisch vernachlässigbaren Stromverbrauch (nur 2 kleine Geräte á 9-12 Volt) gelegt... es wird folgendes verbaut: Idealerweise sollte der Router in die Nähe des Daches, da somit der Verlust durch das Antennenkabel minimiert werden kann. Sollte kein Problem sein, da auf dem Hochhaus offensichtlich mehrere Antennenanlagen betrieben werden. Mast zu befestigung, Erdung und Einbaumöglichkeit für den Router / Modem sollte somit vorhanden sein.

Station "Hafen"

Auch hier wird darauf geachtet, dass der Stromverbrauch minimal gehalten wird, und auch die Antenne wird unauffällig verbaut:



Prinzipielle Voraussetzungen für weitere Projektschritte in Richtung Realisation




Achtung: Rohentwurf - diese Seite wird sich noch verändern! :-)